Mobi­li­tätsmas­ter­plan 2030

Mobi­li­tätsmas­ter­plan 2030

Die Maß­nah­men im Detail -
Raum­ord­nung ziel­ge­recht koordinieren

» Koor­di­nier­te, intel­li­gen­te Raum­ord­nung als Instru­ment zur effi­zi­en­ten CO2-Reduk­ti­on nutzen

Bun­des­wei­te Rege­lung und zen­tra­le Kom­pe­tenz für die Wid­mung von Logis­tik­flä­chen unter Ein­be­zie­hung der Branche

  • Aus­rei­chen­de Wid­mung von Ver­kehrs­flä­chen sowie von Logis­tik­flä­chen, die zum Bau von Logis­tik­zen­tren her­an­ge­zo­gen wer­den kön­nen und kei­ne Wid­mung als Wohn­ge­biet haben[1]
  • Sicher­stel­lung der Ver­füg­bar­keit von Flä­chen für die Neu­errich­tung von Terminals
  • Bei der Pla­nung neu­er Terminals/Hubs, ins­be­son­de­re am Rand von Groß­städ­ten, inno­va­ti­ve Kon­zep­te wie unter­ir­di­sche Car­go Tubes mit­den­ken – die­se könn­ten in Zukunft für den inner­städ­ti­schen Güter- und Per­so­nen­ver­kehr genutzt werden

Ver­pflich­ten­de Abstim­mung von Raum­ord­nung, Regio­nal- und Verkehrspolitik

  • In der Raum­pla­nung besteht durch Ver­kür­zung der Ent­fer­nun­gen für Ver­sor­gungs­in­fra­struk­tur, Reduk­ti­on der Zer­sie­de­lung etc. lang­fris­tig erheb­li­ches Poten­ti­al zur Redu­zie­rung von CO2.

Mobi­li­tät im länd­li­chen Raum verbessern

  • Aus­bau von gewerb­li­chen Sharing-Ange­bo­ten (Pkw, Fahr­rad, Scooter,…)
  • Bewähr­te Kon­zep­te im gewerb­li­chen Mikro-ÖV forcieren
  • Her­aus­for­de­run­gen im Indi­vi­du­al­ver­kehr lösen, s.u.

Raum­ord­nungs­spe­zi­fi­sche Mobi­li­täts­kom­plett­lö­sun­gen forcieren

  • Im Night­jet zum Schnee“ und ähn­li­che Pro­gram­me för­dern und ausbauen
  • Kom­bi­na­ti­on von gewerb­li­chen Sharing-Ange­bo­ten mit ande­ren Mobi­li­ty as a Ser­vice-Lösun­gen zu Pro­duk­ten, die Erwerb und Abrech­nung aller not­wen­di­gen Tickets und Buchun­gen, wie auch die Navi­ga­ti­on ermög­li­chen; z.B. Kom­bi­na­ti­on von U‑Bahn, Zug und Car-Sharing[2]
  • Mas­si­ve För­de­rung, star­ke Bewer­bung bei Tou­ris­ten und Geschäfts­rei­sen­den sowie Aus­bau von ankunfts­zeit­ori­en­tier­ten Nacht­zug­an­ge­bo­ten in euro­päi­sche Zen­tren, inklu­si­ve Pkw-/Mo­tor­rad-Beför­de­rung
  • Schwer­punkt „nach­hal­ti­ger Bus­tou­ris­mus“ entwickeln

Zusätz­li­che Her­aus­for­de­run­gen im Individualverkehr

Zusätz­lich zum Aus­bau des Mobi­li­täts­an­ge­bots im öffent­li­chen Per­so­nen­ver­kehr ist die Umstel­lung auf alter­na­ti­ve Antrie­be bei pri­va­ten Pkw zu for­cie­ren, da in die­sem Bereich markt­rei­fe Ange­bo­te aus­rei­chend ver­füg­bar sind[3]

  • Mul­ti­pli­ka­to­ren ein­bin­den: Importeure/Hersteller, Werk­stät­ten, Händ­ler, Leasingunternehmen
  • Bewusst­sein für alter­na­ti­ve Antrie­be durch Schul­bil­dung, Wer­bung, Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen etc. schaffen
  • Bestehen­de Anschub­fi­nan­zie­rung bis 2030 fortführen
  • Right to Plug rasch ein­füh­ren, um die Errich­tung von E‑Ladestationen in Mehr­par­tei­en­häu­sern zu erleichtern
  • Bei Fir­men­fahr­zeu­gen mit Pri­vat­nut­zung alter­na­ti­ve Antrie­be forcieren
  • Gewerb­li­che Sharing-Ange­bo­te ausbauen
  • Ver­stärk­ter Ein­satz von E‑Pkw in der Füh­rer­schein­aus­bil­dung durch eine ver­ein­fach­te Strei­chung der Füh­rer­schein-Ein­schrän­kung auf Automatik-Fahrzeuge
  • Infra­struk­tur für Rad­fah­ren und Zufuß­ge­hen sicher gestal­ten und als gesun­de Mobi­li­täts­form in Erin­ne­rung rufen

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[1] WKNÖ et al.: Logis­tik 2030+

[2] Aus­tria Tech: Lin­king of Services

[3] BMK: Elektromobilität