Mobi­li­tätsmas­ter­plan 2030

Mobi­li­tätsmas­ter­plan 2030

Die Maß­nah­men im Detail -
Infra­struk­tur effi­zi­ent nutzen

» Effi­zi­en­te Nut­zung der Infra­struk­tur bringt enor­me Pro­duk­ti­vi­täts­stei­ge­run­gen, Sicher­heits­ge­win­ne und Emissionsreduktionen

Anpas­sun­gen der höchst­zu­läs­si­gen Abmes­sun­gen und Gewich­te von Lkw und Dop­pel­ge­lenk­bus­sen zur Effizienzsteigerung

  • 4,20 m Höhe für den Trans­port von High Cube Con­tai­nern im kom­bi­nier­ten Ver­kehr, von Strohrund­bal­len, Tie­ren (EU-Aus­stat­tungs­vor­schrif­ten)[1] und PKW (SUVs), Ver­län­ge­rung von Auto­trans­por­tern um 60 cm bringt Platz für 2 zusätz­li­che Fahrzeuge
  • 44 t hzG für Mine­ral­öl­trans­por­te und Tiertransporte
  • Strei­chung der 100 km-Gren­ze für 44 t beim Trans­port von Holz aus dem Wald oder bei der Samm­lung von Roh­milch bis zum nächst­ge­le­ge­nen geeig­ne­ten Ver­la­de­bahn­hof oder zu einem Ver­ar­bei­tungs­be­trieb, da es sich nicht um ver­la­ger­ba­re Ver­keh­re han­delt. Zusätz­lich soll bei zuläs­si­gen Über­schrei­tun­gen des hzG auf den nächst­ge­le­ge­nen wirt­schaft­lich geeig­ne­ten Ver­la­de­bahn­hof, der auch hin­sicht­lich des Fahr­plan­an­ge­bots sinn­voll ange­fah­ren wer­den kann, abge­stellt wer­den, nicht den tech­nisch geeigneten.
  • Abstel­len auf tech­ni­sche Achs­höchst­last statt höchs­te zuläs­si­ge Achslast
  • Erhö­hung des Gesamt­ge­wichts auf 39 t für Dop­pel­ge­lenk­bus­se und Dop­pel­ge­lenk-Ober­lei­tungs­bus­se bis 25 m Länge
  • Ein­füh­rung von Lang-Lkw nach deut­schem Vor­bild mit 25,25 m Län­ge und 40 t Gesamtgewicht

Ver­mei­dung von Umweg­ver­keh­ren durch bun­des­wei­te Koor­di­nie­rung von Lkw- Fahrverboten

  • bringt Reduk­ti­on von 500.000 t CO2 und € 285 Mio. volk­wirt­schaft­li­che Ein­spa­run­gen[2]
  • Zen­tra­le, digi­ta­le Erfas­sung von Fahr­ver­bo­ten bringt Rechts­si­cher­heit und ermög­licht digi­ta­le Dar­stel­lung und Auswertung

Gänz­li­che Auf­he­bung des Lkw Nacht-60er aus Sicherheits‑, Effi­zi­enz- und Umwelt­schutz­grün­den auf Auto­bah­nen und Schnell­stra­ßen[3]

Hemm­nis­se im Schie­nen­ver­kehr abbauen

  • Tech­ni­sche Har­mo­ni­sie­rung (Zulas­sung, ETCS, …) im Eisen­bahn­ver­kehr EU-weit und inter­na­tio­nal vorantreiben
  • Durch­gän­gi­gen, grenz­über­schrei­ten­den Zug­lauf ermög­li­chen und ein­heit­li­che Arbeits­spra­che Eng­lisch einführen
  • Erlas­sung des Infra­struk­tur­be­nüt­zungs­ent­gelts (IBE) für 2020 und unbe­fris­te­te Sen­kung des IBE um 50% ab 2021
  • Anglei­chung der Schie­nen­maut auf der Bren­ner­ach­se an die der Südbahnachse
  • Erhö­hung der Schie­nen­gü­ter­ver­kehrs­för­de­rung um 50%
  • Ein­füh­rung der auto­ma­ti­schen Kupp­lung im Schienengüterverkehr
  • Befrei­ung des Schie­nen­ver­kehrs von der Elektrizitätsabgabe
  • Aus­wei­tung der Strei­chung der Eigen­strom­steu­er auf alle erneu­er­ba­ren Ener­gie­trä­ger für den Schie­nen­gü­ter- und Personenverkehr
  • Bei­be­hal­tung der Sal­die­rungs­mög­lich­keit von Zählpunkten
  • Erstel­lung einer „Eisen­bahn­fahr­ver­ord­nung“ zur Har­mo­ni­sie­rung und Redu­zie­rung der Vor­schrif­ten und für mehr (Rechts-)Sicherheit im Eisenbahnbetrieb
  • Erhö­hung des bestehen­den Bei­hil­fen­sys­tems für Ein­zel­wa­gen­ver­kehr, unbe­glei­te­ten Kom­bi­nier­ten Ver­kehr und für die Rol­len­de Landstraße
  • För­de­rung der Rol­len­den Land­stra­ße durch Reak­ti­vie­rung und För­de­rung alpen­que­ren­der Stre­cken, bevor­zug­te Grenzabfertigung
  • Moder­ni­sie­rung von bestehen­dem und Ankauf von neu­em, bar­rie­re­frei­em Wagen­ma­te­ri­al am letz­ten Stand der Technik
  • Dop­pel­nut­zung der Schie­ne ermög­li­chen (z.B. Ver­teil­ver­kehr in der Nacht in den Städten)

Sin­gle Euro­pean Sky zügig verwirklichen

  • Opti­mie­rung der Flug­rou­ten bringt Kos­ten- und CO2-Ein­spa­run­gen[4]

Inno­va­ti­ve Gesamt­kon­zep­te für City Logis­tik und länd­li­chen Raum schaf­fen, zum Bei­spiel Logis­tik 2030+[5] und „Wirt­schaft in Bewe­gung“[6]

  • Kon­zep­te der Wirt­schafts­kam­mern Nie­der­ös­ter­reich und Wien sowie Tirol für nach­hal­ti­ge Logis­tik am Bei­spiel Nie­der­ös­ter­reich-Wien und Tirol
  • Effi­zi­en­te Lösun­gen für die Paket­zu­stel­lung ent­wi­ckeln und umsetzen
  • Nach­hal­ti­ge Logis­tik­kon­zep­te bei Unter­neh­men und für Groß­pro­jek­te unterstützen
  • Anrei­ze für Umstel­lun­gen von leich­ten Nutz­fahr­zeu­gen auf alter­na­ti­ve Antrie­be schaf­fen[7]
  • Digi­ta­le Infor­ma­tio­nen und Ser­vices zur Effi­zi­enz­stei­ge­rung und Opti­mie­rung einsetzen
  • Koope­ra­ti­on von Logis­tik­part­nern und grü­ne Inno­va­ti­on fördern

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[1] Amt der Vor­arl­ber­ger Lan­des­re­gie­rung: Stel­lung­nah­me zum Ent­wurf der 39. KFG-Novelle

[2] Kum­mer et al.: End­be­richt: Ana­ly­se und Aus­wir­kun­gen von Fahrverboten

[3] WKÖ BSTV: Fact Sheet Nacht-60er

[4] EC, DG MOVE: Sin­gle Euro­pean Sky

[5] WKNÖ et al.: Logis­tik 2030+

[6] WKT, Wirt­schaft in Bewegung

[7] Kum­mer et al.: City­lo­gis­tik Wien