Mobi­li­tätsmas­ter­plan 2030

Mobi­li­tätsmas­ter­plan 2030

Die Maß­nah­men im Detail -
Bil­dung zukunfts­ori­en­tiert gestalten

» Der Mensch im Mittelpunkt.

Ver­kehrs­be­ru­fe attraktivieren

  • Eisen­bahn­spe­zi­fi­sche Beru­fe, u.a. durch Her­ab­set­zen des Min­dest­al­ters von Trieb­fahr­zeug­füh­rern, Stra­ßen­bahn­fah­rern und Len­kern im Lini­en­ver­kehr bis 50 km
  • Schiff­fahrt: Nach­wuchs sichern, ein­heit­li­ches Schiffs­füh­rer­pa­tent schaffen
  • Spe­di­ti­ons­kauf­man­n/-frau und Speditionslogistiker/in attraktivieren
  • Fahr­leh­rer und Fahr­schul­leh­rer: Moder­ni­sie­rung und Qua­li­täts­si­che­rung der Ausbildung

Lkw-Len­ker, Bus­len­ker und Trieb­fahr­zeug­füh­rer zukunfts­fit ausbilden

  • Opti­mie­rung und Attrak­ti­vie­rung des Berufs des Kraft­fah­rers für Lkw und Bus 
    • Staat­li­che Über­nah­me der Aus­bil­dungs­kos­ten, Ein­rich­tung von Fahrerakademien
    • Ver­ein­fa­chung und pra­xis­na­he Gestal­tung der Grund­qua­li­fi­ka­ti­on und Wei­ter­bil­dung für Berufskraftfahrer
    • Bun­des­för­de­run­gen für Weiterbildungsmaßnahmen
    • Aus­deh­nung des L17-Modells auf den C‑Führerschein
  • Aus­rei­chend Trieb­fahr­zeug­füh­rer ausbilden

Dem Fach­kräf­te­man­gel entgegenwirken

  • Attrak­ti­ve und ziel­ge­rich­te­te Ange­bo­te für die Aus­bil­dung in Ver­kehrs­be­ru­fen für die 3 Ziel­grup­pen Frau­en, Jugend und Job-Umsteiger
  • Auf­nah­me von wich­ti­gen Ver­kehrs­be­ru­fen mit Fach­kräf­te­man­gel auf die Mangelberufsliste

Image der Ver­kehrs­bran­chen verbessern

Mobi­li­tät ist ein Grund­be­dürf­nis unse­rer Gesell­schaft. Sie ist auch Vor­aus­set­zung für die Ent­fal­tung des Waren­ver­kehrs, kann Stand­ort­nach­tei­le kom­pen­sie­ren und Wett­be­werbs­fä­hig­keit begrün­den. Die Bran­chen Stra­ßen­gü­ter­be­för­de­rung, Auto­bus­se, Taxi- und Miet­wa­gen, Schie­nen­bah­nen, Schiff­fahrt, Luft­fahrt, Spe­di­tio­nen, Seil­bah­nen, Gara­gen, Tank­stel­len und Fahr­schu­len beschäf­ti­gen über 200.000 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, dar­un­ter auch 2.869 Lehr­lin­ge. Die hohen Export­erfol­ge Öster­reichs im Wert von 150 Mil­li­ar­den Euro sind erst durch die pro­fes­sio­nel­len Dienst­leis­tun­gen der Ver­kehrs­wirt­schaft mög­lich.[1]

Auch in der Coro­na-Kri­se hat sich gezeigt, dass die Ver­kehrs­wirt­schaft wei­ter­hin die Ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung gut auf­recht­erhält. Dies pas­sier­te auch unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen wie zB Grenz­schlie­ßun­gen und sich stän­dig ändern­den und diver­gie­ren­den Vor­schrif­ten. Der Bogen spannt sich dabei bei­spiels­wei­se von Nah­rungs­mit­tel­trans­por­ten, Ein­flie­gen von drin­gend benö­tig­tem medi­zi­ni­schen Bedarf über Sicher­stel­lung der per­sön­li­chen Mobi­li­tät, Zustel­lung der gestei­ger­ten Anzahl von Pake­ten oder Ver­sor­gung mit Lebens­mit­teln und Kraft­stof­fen auf Tankstellen.

  • Wert­schät­zung der Leis­tun­gen der Ver­kehrs­wirt­schaft in der Öffent­lich­keit und bei poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­gern[2]
  • Posi­tio­nie­rung der Ver­kehrs­bran­che als sym­pa­thi­scher Partner
  • Ver­mitt­lung posi­ti­ver Bil­der, um als wich­ti­ger Dienst­leis­ter und attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber wahr­ge­nom­men zu werden

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[1] WKÖ BSTV: Die öster­rei­chi­sche Verkehrswirtschaft

[2] BMK et al.: AUS­TRI­AN LOGISTICS