Die Sprit­preis­brem­se ist ein Maß­nah­men­in­stru­ment der Regie­rung, falls die Prei­se von Die­sel oder Ben­zin über einen Zeit­raum von zwei Mona­ten um mehr als 30 Pro­zent stei­gen. Es han­delt sich um eine Kom­bi­na­ti­on von Steu­er­sen­kung und Mar­gen­re­duk­ti­on. Die Sprit­preis­brem­se ermög­licht es der Regie­rung, per Ver­ord­nung befris­tet die Mine­ral­öl­steu­er zu sen­ken. Das wirkt direkt preis­sen­kend an der Zapf­säu­le. Wei­ters sol­len die Mar­gen von Raf­fi­ne­rien und Tank­stel­len begrenzt wer­den. In Sum­me soll das Ent­las­tun­gen von rund zehn Cent je Liter brin­gen. WKÖ-Fach­ver­bän­de war­nen vor Ver­sor­gungs­eng­päs­sen, Wett­be­werbs­ver­zer­run­gen oder Risi­ken für inter­na­tio­na­le Lie­fer­ket­ten. Bei der Sprit­preis­brem­se han­delt es sich um kei­ne auto­ma­ti­sche Preis­de­cke­lung und kein Dau­er­in­stru­ment. Sprit­preis­brem­sen wer­den nur bei mas­si­ven Preis­sprün­gen (seri­ell) per Ver­ord­nung akti­viert. (© gra­fik­plus­fo­to | stock.adobe.com)

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