Euro­pa steht beim chi­ne­si­schen Flug­zeug­her­stel­ler Com­mer­cial Air­craft Cor­po­ra­ti­on of Chi­na (COMAC) zuneh­mend im Fokus. Der fern­öst­li­che Flug­zeug­bau­er strebt eine Zer­ti­fi­zie­rung für den euro­päi­schen Markt an. Soll­te die­se gelin­gen, könn­te COMAC (mit dem Modell C919) den bis­he­ri­gen Markt­füh­rern Air­bus (A320) und Boe­ing (737) auch in Euro­pa Kon­kur­renz machen. Der Weg dort­hin ist jedoch mit Her­aus­for­de­run­gen gespickt. Die Zulas­sung könn­te sich bis 2031 hin­zie­hen. Die War­tungs­in­fra­struk­tur sowie die Pilo­ten­aus­bil­dung sind Berei­che, in denen Boe­ing und Air­bus noch einen deut­li­chen Vor­sprung haben. Den­noch zeigt sich, dass der Wett­be­werb im Flug­zeug­markt inten­si­ver wird und Euro­pa lang­fris­tig als attrak­ti­ves Ziel für neue Anbie­ter gilt. Mit stei­gen­der Nach­fra­ge und wach­sen­dem Inno­va­ti­ons­druck muss sich auch die euro­päi­sche Luft­fahrt­bran­che neu ori­en­tie­ren. (© Flug­ha­fen Wien AG)

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