Die Zahl der Fahr­ten mit elek­tri­schen 10-km/h‑­Fahr­zeu­gen in der Wie­ner Innen­stadt hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren deut­lich zuge­nom­men. Die­se Fahr­zeu­ge gel­ten recht­lich als Fuhr­wer­ke und unter­lie­gen daher ande­ren Bestim­mun­gen als her­kömm­li­che Kraft­fahr­zeu­ge. So sind der­zeit weder eine Haft­pflicht­ver­si­che­rung noch ein Kenn­zei­chen vor­ge­schrie­ben. Auch für die Len­ker gel­ten ver­ein­fach­te Vor­aus­set­zun­gen, etwa hin­sicht­lich Füh­rer­schein­pflicht und Alters­gren­zen. Die Wie­ner Auto­bus­un­ter­neh­men sehen dar­in Hand­lungs­be­darf und ver­wei­sen auf mög­li­che Sicher­heits- und Haf­tungs­fra­gen. Gefor­dert wer­den ein­heit­li­che­re Rege­lun­gen für die Per­so­nen­be­för­de­rung mit die­sen Fahr­zeu­gen. Zudem wird eine Anpas­sung der gewer­be­recht­li­chen Bestim­mun­gen ange­regt. Ziel sei es, die Ver­kehrs­si­cher­heit zu erhö­hen und ver­gleich­ba­re Wett­be­werbs­be­din­gun­gen für alle Anbie­ter der Per­so­nen­be­för­de­rung zu schaffen.

mehr lesen