Von Juli bis Dezember 2026 übernimmt Irland die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union und damit eine verantwortliche Rolle in der EU Gesetzgebung und politischen Koordinierung. In dieser Zeit wird Irland Ratssitzungen leiten, Verhandlungen moderieren und als Vermittler zwischen den Mitgliedstaaten fungieren, um Fortschritte bei EU Rechtsakten zu erzielen. Irland wird gemeinsam mit Litauen und Griechenland ein Ratsvorsitz-Trio bilden und damit auf das derzeitige Trio aus Polen, Dänemark und Zypern folgen. Die Trio-Partner arbeiten 18 Monate lang zusammen, um ein gemeinsames Programm zu entwickeln, das die Prioritäten und Themen für diesen Zeitraum festlegt. Inhaltlich dürften zentrale Themen wie EU-Erweiterung, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie die Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 im Fokus stehen. (© Adobe Stock / Alterfalter)

