Nur rund zehn Pro­zent des trans­eu­ro­päi­schen Schie­nen­net­zes sind bis­lang mit ERTMS (Euro­pean Rail Traf­fic Manage­ment Sys­tem, Euro­päi­sches Eisen­bahn­ver­kehrs­leit­sys­tem) aus­ge­rüs­tet. Für den voll­stän­di­gen Aus­bau wer­den Inves­ti­tio­nen von 75 bis 85 Mrd Euro erwar­tet. Eine neue Stu­die der EU-Kom­mis­si­on zeigt nun, dass vor allem die frag­men­tier­te Umset­zung die Kos­ten treibt. Natio­na­le Vor­schrif­ten und Alt­sys­te­me erfor­dern maß­ge­schnei­der­te Lösun­gen statt stan­dar­di­sier­ter Pro­duk­te auf Basis euro­päi­scher Spe­zi­fi­ka­tio­nen. Hin­zu kom­men Abhän­gig­kei­ten von ein­zel­nen Her­stel­lern, die den Wett­be­werb brem­sen. Die Stu­die emp­fiehlt, das Sys­tem stär­ker anzu­glei­chen. Dazu gehö­ren ERTMS ohne Class-B-Alt­sys­te­me, bes­se­res Pro­jekt­ma­nage­ment, moder­ne Engi­nee­ring-Werk­zeu­ge, ver­ein­fach­te Regeln und straf­fe­re Zulas­sungs­ver­fah­ren. (© Ado­be Stock | Alterfalter)

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