Der Ver­kehrs­aus­schuss des Euro­päi­schen Par­la­ments hat sei­ne Posi­ti­on zur Über­ar­bei­tung der EU Vor­schrif­ten für Fahr­zeug­zu­las­sungs­do­ku­men­te beschlos­sen und sich mit gro­ßer Mehr­heit für digi­ta­le Zulas­sungs­be­schei­ni­gun­gen aus­ge­spro­chen. Die­se sol­len inner­halb von drei Jah­ren nach Inkraft­tre­ten der neu­en Regeln zum Haupt­for­mat wer­den, wobei eine phy­si­sche Ver­si­on auf Wunsch wei­ter­hin vor­ge­se­hen ist und ein QR Code den unmit­tel­ba­ren Zugriff auf Fahr­zeug­da­ten ermög­li­chen soll. Ziel der Reform ist es, Büro­kra­tie abzu­bau­en und Betrug zu bekämp­fen, indem zen­tra­le Fahr­zeug­da­ten wie Her­stel­ler­an­ga­ben, Gewicht, Hal­ter, Kilo­me­ter­stän­de sowie Ergeb­nis­se regel­mä­ßi­ger und mobi­ler Kon­trol­len elek­tro­nisch erfasst und zwi­schen den Mit­glied­staa­ten aus­ge­tauscht wer­den. Vor­ge­se­hen ist zudem ein offe­ner Daten­aus­tausch der natio­na­len Regis­ter zwi­schen den Mit­glied­staa­ten. Wei­ters hat der Ver­kehrs­aus­schuss auch posi­tiv über das direk­te Tri­log­man­dat abge­stimmt, wodurch über den Bericht im Ple­num nicht noch­mals abge­stimmt wer­den muss, sofern dies nicht zu Beginn des nächs­ten Ple­nums beein­sprucht wird. (© Ado­be Stock / Alterfalter)

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