Der massive Einsatz der Wirtschaftskammer hat zu einem gemeinsamen Schulterschluss von Land und Wirtschaft geführt: Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und WK Burgenland-Präsident Andreas Wirth haben sich darauf geeinigt, dass die Mautpläne für burgenländische Landesstraßen nicht weiterverfolgt werden. Das ist ein wichtiger Erfolg nicht nur für die Transportwirtschaft, sondern für den gesamten Wirtschaftsstandort.
Eine zusätzliche Maut für Lkw und Busse hätte schließlich Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette nach sich gezogen. Denn die Transportwirtschaft hätte die Mehrkosten weitergeben müssen. Von der Industrie über Gewerbe und Handel bis hin zum Tourismus wären sämtliche Branchen, aber auch die Konsumentinnen und Konsumenten mit höheren Preisen konfrontiert gewesen. Die Maut wäre somit zu einem zusätzlichen Inflationstreiber geworden. Besonders problematisch wäre dies gewesen, wenn das Beispiel Burgenland Schule gemacht und weitere Bundesländer eigene Mautsysteme eingeführt hätten.
Umso erfreulicher ist es, dass die sachlichen Argumente vonseiten der Wirtschaft gehört wurden. Gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten brauchen die Betriebe schließlich Entlastung, Planungssicherheit und bessere Rahmenbedingungen – und keine neuen Belastungen. (© bluedesign | stock.adobe.com)

