Beim Flug­ha­fen Wien kommt die Drit­te Pis­te nicht Der Flug­ha­fen Wien-Schwe­chat hat nach über 20 Jah­ren das Pro­jekt einer drit­ten Pis­te end­gül­tig gestoppt. Grund sind mas­siv gestie­ge­ne Bau­kos­ten von rund zwei Mil­li­ar­den Euro, ver­än­der­te Rah­men­be­din­gun­gen und die ableh­nen­de Hal­tung gro­ßer Air­line-Kun­den. Dank grö­ße­rer Flug­zeu­ge und geplan­ter Ter­mi­nal­aus­bau­ten kann der Air­port auch mit zwei Pis­ten bis zu 52 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re jähr­lich abfer­ti­gen. Die Ent­schei­dung senkt die Gewinn­pro­gno­se 2025 auf etwa 210 Mil­lio­nen Euro. Poli­tik und Wirt­schaft reagie­ren unter­schied­lich: Wien und Nie­der­ös­ter­reich begrü­ßen die Ent­schei­dung als nach­hal­tig und vor­aus­schau­end, wäh­rend die FPÖ ein „ver­hee­ren­des Signal“ für den Stand­ort kri­ti­siert. Ein neu­es Pis­ten­pro­jekt bleibt lang­fris­tig mög­lich. (© Flug­ha­fen Wien AG)

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