Der künftige EU Customs Data Hub, der neue EU-Zolldaten-Hub, ist das zentrale digitale Element der neuen EU-Zollreform, die am 21. September 2026 in Kraft getreten ist. Er soll die zahlreichen nationalen Zoll-IT-Systeme schrittweise durch eine gemeinsame EU-weite Datenplattform ersetzen und wird von der neue EU-Zollbehörde EUCA mit Sitz in Lille (Frankreich) betrieben. Langfristig soll sich die Zollabwicklung stärker von einzelnen Zollerklärungen hin zu einer datenbasierten Überwachung der Lieferkette entwickeln. Für E‑Commerce-Unternehmen wird die Erfassung ihrer Ein- und Ausfuhren via Hub ab 1. Juli 2028 verpflichtend, später dann für alle Händler. Bereits seit 1. Juli 2026 erhebt die EU beim Onlinehandel vorübergehend einen Zoll von 3 Euro je Artikel bei Kleinsendungen bis 150 Euro aus Drittstaaten (bis 1. Juli 2028). (© Adobe Stock | Alterfalter)

