Die neue Regelung der Spritpreisbremse sieht eine MÖSt-Senkung von nur mehr 0,8 Cent je Liter ab 1. Juli 2026 vor statt bisher 1,7 Cent. Weil Benzin und Diesel etwas billiger geworden sind, fällt auch die staatliche Hilfe geringer aus. Nach 5 Cent im April und 2 Cent im Mai und 1,7 Cent im Juni liegt die Entlastung an der Zapfsäule mittlerweile unter dem 1‑Cent-Bereich. Unverändert bleibt jedoch die Pflicht für Tankstellen, sinkende internationale Einkaufspreise bis Ende August direkt an die Kunden weiterzugeben. Die umstrittene Margenbegrenzung, die in der Wirtschaft für heftige Diskussionen gesorgt hatte, hob die Regierung hingegen schon im Juni auf. Verglichen mit dem historischen Höchststand von Ende März ist Diesel aktuell um 54 Cent und Super um 26 Cent günstiger. (© Thinkstock I Anatol Adutskevich)

