Für Österreichs Transportunternehmen ist die Kostensituation nach wie vor extrem angespannt. Der Dieselpreis hat sich zuletzt auf einem hohen und für die Betriebe massiv belastenden Niveau festgesetzt. Mit dem Auslaufen der Spritpreisbremse mit Monatsende droht nun erneut ein Kostensprung. Besonders kritisch ist, dass derartige Preissteigerungen in den wenigsten Fällen sofort an die Auftraggeber weitergegeben werden können. Die Folge: Transportunternehmen müssen die Mehrkosten zunächst meist selbst tragen, oft über Wochen oder Monate, bis Nachverhandlungen abgeschlossen sind oder Preisgleitklauseln greifen. Der Fachverband Güterbeförderung fordert daher die Einführung eines Gewerbediesels als preisdämpfende Maßnahme. Darunter fallen die Reduktion der Mineralölsteuer (MÖSt) auf Dieselkraftstoff sowie die Aussetzung des CO₂-Preises für gewerblich getankten Diesel. (© Thinkstock | Anatol Adutskevich)

