Die Kostenexplosion beim Treibstoff bringt die Unternehmen im gesamten Transport und Verkehr enorm unter Druck, das reicht von den Güterbeförderern über Kleintransporteure, Taxibetreiber bis hin zu Busunternehmen. Seit Jahresanfang ist der Preis von Diesel von 1,492 auf 2,109 Euro und somit um mehr als 41 Prozent gestiegen. Das bedeutet für unsere Transport- und Busunternehmen Mehrkosten von rund 130 Mio Euro im Monat, rechnet Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr vor. Konkret fordert er einen Gewerbediesel für die gesamte Branche. Das heißt, die Steuermehreinnahmen, die der aktuelle Preisanstieg dem Finanzminister beschert, müssen 1:1 zurückgegeben werden, sagt der Bundesspartenobmann. Die CO₂-Bepreisung sollte befristet ausgesetzt oder zumindest gesenkt werden und die Mineralölsteuer auf EU-Mindestniveau sinken. (© Felicitas Matern)

