Das für 2035 geplan­te sog Ver­bren­ner-Aus in der EU ist auf­ge­ho­ben. Mit Ziel­vor­ga­ben für die Fahr­zeug­her­stel­ler hat­te die EU bis­her fest­ge­legt, wie viel Koh­len­di­oxid (CO2) neu zuge­las­se­ne Pkws jähr­lich im Schnitt aus­sto­ßen dür­fen. Die­se Ober­gren­zen soll­ten bis 2035 auf null, also um 100 Pro­zent sin­ken. Die EU-Kom­mis­si­on will nur noch vor­schrei­ben, dass der CO2 ‑Aus­stoß der Neu­wa­gen­flot­ten um 90 Pro­zent sinkt. Tech­no­lo­gie­neu­tral kön­nen nun über 2035 hin­aus zB neue Hybrid- oder Ben­zin­au­tos sowie Elek­tro­fahr­zeu­ge mit Ben­zin­ge­ne­ra­tor (Ran­ge Exten­der) zumin­dest bis 2040 zuge­las­sen wer­den. Auto­her­stel­ler müs­sen die Emis­si­ons­ver­rin­ge­rung durch den Ein­satz von grü­nem Stahl aus der EU (zu 7 Pro­zent) oder durch die Nut­zung von CO2-neu­tra­len Kraft­stof­fen wie E‑Fuels (zu 3 Pro­zent) wett­ma­chen. (© picturedesk.com I Rai­ner Mirau )

mehr lesen