Die Streitkräfte der EU-Länder sind weiterhin nicht in der Lage, sich innerhalb der gesamten EU rasch zu bewegen, wie aus einem aktuellen Bericht des Europäischen Rechnungshofs hervorgeht. Die Verlegung militärischer Einheiten könne aus verschiedenen Gründen, etwa wegen überbordender Bürokratie, erheblich ausgebremst werden, so die Prüfer. So könnten etwa Panzer aus einem EU-Land nicht durch ein anderes fahren, wenn sie schwerer sind, als es die dortige Straßenverkehrsordnung zulässt. Auch verlange etwa eines der EU-Länder unter normalen Umständen derzeit einen Vorlauf von 45 Tagen für die Genehmigung grenzüberschreitender Verlegungen. Im Mittelpunkt der Prüfung stand der EU-Aktionsplan 2.0 für den Zeitraum 2022–2026, der vier Hauptsäulen umfasst: multimodale Korridore und Logistik-Drehkreuze, Regulierungsmaßnahmen, Resilienz und Vorsorge sowie Partnerschaften.

EU muss bei militärischer Mobilität an Tempo zulegen
