Der fos­sil­freie HVO-Die­sel ist in Öster­reich auf dem Vor­marsch: Inner­halb eines Jah­res hat sich die Nach­fra­ge ver­drei­facht. HVO100, so lau­tet die genaue Bezeich­nung des syn­the­ti­schen Kraft­stof­fes, wird als deut­lich umwelt­freund­li­cher als her­kömm­li­cher Die­sel ange­prie­sen. Der Kraft­stoff besteht meist aus pflanz­li­chen Ölen und recy­cel­tem Spei­se­öl. Tank­stel­len­be­trei­ber wer­ben damit, dass Autos mit HVO bis zu 90 Pro­zent an Schad­stof­fen ein­spa­ren, die Fein­staub­re­duk­ti­on betra­ge rund 33 Pro­zent. Auch die wei­te­ren kol­por­tier­ten Vor­tei­le lesen sich gut: Bes­se­re Kli­ma­bi­lanz durch nach­wach­sen­de Roh­stof­fe, ganz­jäh­ri­ge Käl­te­fes­tig­keit, effi­zi­en­te­re Ver­bren­nung und weni­ger Moto­ren­lärm wer­den als posi­ti­ve Eigen­schaf­ten genannt. HVO kann auch mit fos­si­lem Die­sel in jedem Ver­hält­nis gemischt wer­den. Expert:innen brem­sen aber die Eupho­rie, weil HVO in gro­ßen Men­gen impor­tiert wer­den muss.

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