In den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren haben EU-Air­lines Markt­an­tei­le in inter­na­tio­na­len Märk­ten ver­lo­ren. Gleich­zei­tig erhö­hen EU-Kli­ma­vor­ga­ben und stei­gen­de Kos­ten für Emis­si­ons­han­del, Ener­gie­steu­ern und nach­hal­ti­ge Flug­kraft­stof­fe (SAF) den finan­zi­el­len Druck. Die jüngs­ten geo­po­li­ti­schen Kri­sen haben zudem Schwä­chen bei der Treib­stoff­ver­sor­gung, dem Markt­mo­ni­to­ring und der poli­ti­schen Koor­di­na­ti­on auf­ge­zeigt. Eine Stu­die des euro­päi­schen Par­la­ments emp­fiehlt EU-Maß­nah­men zur Stär­kung der Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Bran­che, näm­lich die Über­ar­bei­tung der Vor­schrif­ten über das Anle­gen von Kero­sin­re­ser­ven, die Ver­mei­dung zusätz­li­cher, durch Regu­lie­rung ent­ste­hen­der Kos­ten, sowie die Ver­öf­fent­li­chung stan­dar­di­sier­ter Daten zu Treib­stoff­prei­sen, ‑men­gen, SAF-Ver­füg­bar­keit und Reser­ven. (© Ado­be Stock | Alterfalter)

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