Ab dem kommenden Jahr gelten österreichweit neue (und höhere) Strafsätze für zahlreiche Verkehrsdelikte. Neu ist dabei vor allem die bundesweite Vereinheitlichung der Anonymverfügungen. Damit spielt es künftig keine Rolle mehr, in welchem Bundesland ein Verstoß begangen wird. Wer im Ortsgebiet das Tempolimit von 50 km/h überschreitet, muss künftig mit folgenden Strafen rechnen: bis 10 km/h zu schnell: 60 Euro; 10 bis 15 km/h: 80 Euro sowie 15 bis 20 km/h: 105 Euro. Auch in Begegnungszonen wird es teuer: Bis 10 km/h zu schnell werden 40 Euro und bis 20 km/h 70 Euro fällig. Auch zahlreiche weitere Verkehrsverstöße werden künftig österreichweit einheitlich geahndet: Wer Rotlicht an einer Kreuzung missachtet, zahlt 100 Euro. Bei Gelblicht nicht rechtzeitig angehalten: 70 Euro, Fußgängern am Schutzweg den Vorrang genommen: 85 Euro, Stopp-Schild missachtet: 80 Euro, Reißverschlusssystem nicht beachtet: 70 Euro. (© Sigtrix | stock.adobe.com)

