Die Bedeu­tung von E‑Fuels (syn­the­ti­schen Kraft­stof­fen) für den mili­tä­ri­schen Sek­tor ist stra­te­gisch hoch und wird in Zukunft eher zuneh­men als abneh­men. Der zen­tra­le Punkt ist: Es geht weni­ger um den Kli­ma­schutz allein, son­dern vor allem um Ein­satz­fä­hig­keit, Ver­sor­gungs­si­cher­heit und mili­tä­ri­sche Auto­no­mie. Das Mili­tär hat jahr­zehn­te­lang in Fahr­zeu­ge wie Pan­zer, Flug­zeu­ge und Schif­fe inves­tiert und ist abhän­gig von glo­ba­len Öl-Impor­ten, die sich auf weni­ge Lie­fe­ran­ten (Län­der) und Rou­ten kon­zen­trie­ren. Eine Umstel­lung auf neue Antrie­be wäre teu­er. Bat­te­rien sind für bestim­men Anwen­dun­gen unge­eig­net. Im Kri­sen­fall steigt der Treib­stoff­be­darf um das 10fache. E‑Fuels sind der raschest­mög­li­che Ersatz für fos­si­le flüs­si­ge Ener­gie­trä­ger. E‑Fuels haben ähn­li­che Eigen­schaf­ten wie Diesel/Kerosin. E‑Fuels stär­ken die Resi­li­enz durch Diver­si­fi­ka­ti­on. (© mikemobil2014 | stock.adobe.com)

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