Wenn Son­der­trans­port-Bescheid-Auf­la­gen wie­der­holt und in gro­ber Wei­se miss­ach­tet wur­den, gefähr­det die Ver­läss­lich­keit. Für die Beur­tei­lung wer­den sowohl die Schwe­re als auch die Anzahl der Ver­stö­ße (bei ver­schie­de­nen Fahr­ten) sowie der Zeit­raum, in dem die­se began­gen wur­den, her­an­ge­zo­gen. Die gro­be Miss­ach­tung umfasst zB SOTRA-Fahr­ten mit unzu­rei­chen­der Beglei­tung, wäh­rend der Sperr­zei­ten ohne trif­ti­gen Grund, die feh­len­de Prü­fung der Trans­port­rou­te oder Über­schrei­tun­gen der erlaub­ten Höchst­ge­schwin­dig­keit, etwa bei Brü­cken­be­fah­run­gen. Auch die Fäl­schung oder Ver­fäl­schung von Bewil­li­gun­gen gefähr­den die Ver­läss­lich­keit. Trans­por­te, bei denen die bewil­lig­ten Abmes­sun­gen oder Gewich­te über­schrit­ten wer­den, gel­ten als Son­der­trans­por­te ohne SOTRA-Bewil­li­gung und gefähr­den eben­falls die Ver­läss­lich­keit. Die Bewer­tung der Über­tre­tung erfolgt stets im kon­kre­ten Ein­zel­fall. (© pixabay)

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