Der Ver­band Euro­päi­scher Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber (Euro­pean Net­work of Trans­mis­si­on Sys­tem Ope­ra­tors for Elec­tri­ci­ty, ENTSO‑E) hat einen Bericht über die Ursa­chen des Strom­aus­falls der ibe­ri­schen Halb­in­sel am 28. April 2025 um 12:33 Uhr vor­ge­legt. Der Black­out war der gra­vie­rends­te Vor­fall die­ser Art in den letz­ten 20 Jah­ren in Spa­ni­en und Por­tu­gal. Für den Vor­fall waren meh­re­re Ursa­chen ver­ant­wort­lich, näm­lich ver­al­te­te Netz­an­schluss­be­din­gun­gen, feh­len­de Blind­leis­tungs­be­reit­stel­lung durch Erzeu­gungs­an­la­gen, eine redu­zier­te Sicher­heits­re­ser­ve bei der Netz­span­nung sowie zu unge­nau for­mu­lier­te Regu­la­ti­ve. ENTSO‑E ver­öf­fent­lich­te nun Emp­feh­lun­gen betref­fend die Ent­wick­lung von Echt­zeit­über­wa­chung, har­mo­ni­sier­tem Daten­aus­tausch zwi­schen rele­van­ten Stake­hol­dern und fort­schritt­li­chen Ana­ly­se­al­go­rith­men. (© NicoElN­i­no | stock.adobe.com)

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