Eine Eisen­bahn­an­bin­dung via Breit­spur ist nicht nur aus infra­struk­tu­rel­ler Per­spek­ti­ve zu betrach­ten, son­dern muss vor allem auch in volks­wirt­schaft­li­chem, makro­öko­no­mi­schem, stand­ort-, ver­kehrs- und arbeits­markt­po­li­ti­schem Kon­text gese­hen wer­den, so Ver­kehrs­mi­nis­ter Hofer. Auf­grund der unter­schied­li­chen Spur­wei­ten zwi­schen Breit- und Nor­mal­spur muss für die Ver­knüp­fung der bei­den Sys­te­me eine hoch­ef­fi­zi­en­te Schnitt­stel­le für den Umschlag der Güter geschaf­fen wer­den. Die Breit­spur­bahn ist für Trans­por­te von Asi­en nach Euro­pa dar­über hin­aus eine öko­lo­gisch nach­hal­ti­ge Alter­na­ti­ve zum Luft- und See­weg, wobei gegen­über letz­te­rem eine deut­li­che Ver­kür­zung der Trans­port­zei­ten erwar­tet wer­den kann.

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