Wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bot auch heu­er wie­der die Gala zur HERMES Verkehrs.Logistik.Preisverleihung, inzwi­schen zum 6. Mal, einen frucht­ba­ren Nähr­bo­den für Gedan­ken­aus­tausch und Dis­kus­sio­nen. Unter­schied­li­che Mei­nun­gen, Pro­gram­me und poli­ti­schen Agen­den sind dabei auf­ein­an­der getrof­fen.

Wir haben eini­ge der Stim­men und Mei­nun­gen für Sie zusam­men­ge­tra­gen.

Trans­pa­renz — Fair­ness — Nach­hal­tig­keit“

Ing. Mag. Alex­an­der Klacs­ka, Obmann der WKO Bun­des­spar­te Trans­port und Ver­kehr, erläu­ter­te sei­ne Visi­on einer inno­va­ti­ven Ver­kehrs­bran­che in Öster­reich: „Par­ti­zi­pie­ren, nicht nur impor­tie­ren!“ so sei­ne For­de­rung. Öster­reich müs­se in eige­ne Start-ups auf den Gebie­ten der Arti­fi­ci­al Intel­li­gence und Big Data im Beför­de­rungs­sek­tor inves­tie­ren und sich gleich­zei­tig als euro­päi­sche Stand­ort­part­ner für eta­blier­te US-Unter­neh­men posi­tio­nie­ren: „Wir müs­sen einen Bei­trag zur Wert­schöp­fung leis­ten!“

Ver­kehr ist immer etwas Posi­ti­ves“

Bun­des­mi­nis­ter für Ver­kehr, Inno­va­ti­on und Tech­no­lo­gie, Ing. Nor­bert Hofer, beton­te sei­ne Wert­schät­zung für die Trans­port und Ver­kehr-Bran­che und hob die Wich­tig­keit der Spar­te für die hei­mi­sche Wirt­schaft her­vor. Es sei­en vor allem die büro­kra­ti­schen Hür­den, die es abzu­bau­en gilt, um Öster­reich zu einem Platz unter den Top 6 der Inno­va­ti­on Lea­ders in Euro­pa zu ver­hel­fen.

Ohne moder­ne Wirt­schaft kein Wohl­stand“

KURIER Chef­re­dak­teur und Her­aus­ge­ber Dr. Hel­mut Brand­stät­ter unter­strich beim Inter­view wie wich­tig es sei, die Trans­port und Logis­tik Bran­che auf dem neus­ten Stand der Tech­nik zu hal­ten. Gera­de in Zei­ten, in denen Droh­nen als neue Trans­port­form den Logis­tik-Mix auf­mi­schen sei es ent­schei­dend, dass Öster­reich nichts ver­schla­fe, son­dern ein moder­nes Wirt­schafts­land blei­be.

Öster­reich an den Logis­tik-Strom anbin­den“

Ing. Mag. (FH) Andre­as Mat­t­hä, Vor­stands­vor­sit­zen­der der ÖBB-Hol­ding, erör­ter­te eines sei­ner zen­tra­len Pro­jek­te, die Ver­län­ge­rung der nörd­li­chen Breit­spur-Sei­den­stra­ße von Chi­na bis in den Raum Bra­tis­la­va-Wien. Dadurch kön­ne die durch­schnitt­li­che Trans­port­dau­er von Chi­na nach Zen­tral­eu­ro­pa von aktu­ell 14 Tagen auf vor­aus­sicht­lich 10 Tage gesenkt wer­den.