Mit Jah­res­be­ginn 2020 ist in Tirol das aus­ge­dehn­te sek­to­ra­le Fahr­ver­bot in Kraft getre­ten. Für die vom Fahr­ver­bot betrof­fe­nen Tran­sit-Lkw steht damit auf der Rou­te über den Bren­ner nur mehr die Schie­ne zur Ver­fü­gung. Für die Trans­port­un­ter­neh­men bie­tet die ÖBB-Rail-Car­go-Group neben der Ver­bin­dung Wörgl — Bren­ner­see, auch die Ver­bin­dung Wörgl — Tren­to an und damit ins­ge­samt bis zu 46 Züge täg­lich auf der Bren­ner­ach­se. In Sum­me ergibt das im Voll­aus­bau einen Rola-Zug pro Stun­de und Rich­tung auf der Bren­ner­ach­se. Bei vol­ler Aus­las­tung der zur Ver­fü­gung gestell­ten Kapa­zi­tä­ten wür­de das rund 1000 Lkw weni­ger pro Tag auf der Auto­bahn bedeu­ten. Täg­lich ste­hen rund 200 Mit­ar­bei­te­rIn­nen, im Ein­satz, um die rund 1300 Ton­nen schwe­ren ROLA-Züge abzu­wi­ckeln.

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