Seit 1. April 2019 gel­ten für Rad­fah­rer neue Ver­kehrs­re­geln. Neu sind vor allem die Vor­rang­re­geln und das Reiß­ver­schluss­sys­tem, dh Rad­fah­rer, die par­al­lel zum Fließ­ver­kehr fah­ren, haben Vor­rang gegen­über rechts­ab­bie­gen­den Autos und nach dem Ende eines Rad­we­ges auf der Fahr­bahn erhal­ten Rad­fah­rer Vor­fahrt und dür­fen sich vor Autos ein­ord­nen, wenn sie wei­ter vor­ne im Fließ­ver­kehr sind. Geh­stei­ge und Geh­we­ge sind für Rad­fah­rer tabu. Aus­nah­me: Auf Schutz­we­gen und Rad­fah­rer­über­fahr­ten, die nach dem sog St. Pölt­ner Modell (kom­bi­niert) mar­kiert sind (Zebra­strei­fen mit seit­li­chen wei­ßen Qua­dern), ist die Que­rung von Fahr­bah­nen auf den sog gemein­sa­men Geh- und Rad­we­gen erlaubt. Rad­fahr­aus­wei­se kön­nen bereits ab 9 Jah­ren (statt bis­her 10 Jah­ren) erwor­ben werden.

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