Die neue EU-Seil­bahn­ver­ord­nung gilt ab dem 21. April 2018 und wird die bis­her gül­ti­ge Seil­bahn­richt­li­nie der Euro­päi­schen Uni­on (2000/9/EG) erset­zen. Als EU-Ver­ord­nung ist sie in Öster­reich unmit­tel­bar anwend­bar. Aus die­sem Grund wird es auch im öster­rei­chi­schen Seil­bahn­ge­setz (SeilbG 2003) zu Ände­run­gen kom­men.

Im Zuge die­ser not­wen­di­gen Novel­lie­rung des SeilbG 2003 wur­de auch über sons­ti­ge mög­li­che Ände­run­gen und Anpas­sun­gen dis­ku­tiert. Der Fach­ver­band Seil­bah­nen in der Wirt­schafts­kam­mer Öster­reich hat dazu eini­ge For­de­run­gen aus­ge­ar­bei­tet, die von Franz Hörl, Obmann des FV, gemein­sam mit einem star­ken Ver­hand­lungs­team gegen­über der obers­ten Seil­bahn­be­hör­de und den zustän­di­gen Lan­des­be­hör­den ver­tre­ten wer­den.

For­de­rungs­ka­ta­log zur Novel­le des Seil­bahn­ge­set­zes

Zen­tra­le For­de­run­gen des Fach­ver­ban­des betref­fen die Fra­ge der Kon­zes­si­ons­dau­er bzw. der Kon­zes­si­ons­ver­län­ge­rung, die Abschwä­chung der auf­schie­ben­den Wir­kung von Beschei­den im seil­bahn­recht­li­chen Ver­fah­ren und die Anhe­bung der Anzahl der laut Gesetz erlaub­ten Betriebs­lei­ter-Stell­ver­tre­ter. Nähe­re Aus­füh­run­gen zu die­sen drei Punk­ten fin­den Sie in fol­gen­dem Doku­ment.

Aus heu­ti­ger Sicht sind wir sehr opti­mis­tisch, dass uns die Umset­zung die­ser For­de­run­gen gelin­gen wird.

Die offi­zi­el­le Begut­ach­tung des Ent­wurfs soll nach den Vor­stel­lun­gen der Seil­bahn­be­hör­de in weni­gen Wochen erfol­gen.