Öster­reichs größ­te E‑Busi­ness-Ver­an­stal­tung E‑Day mit Schwer­punkt auf Verkehrswirtschaft

Unter dem Mot­to „Mobi­li­tät 4.0 – Future Cal­ling“ sind wir bereits mit­ten­drin in der Zukunft der Mobi­li­tät. Der Ver­kehr ist dabei DER Dreh- und Angel­punkt – denn zukunfts­wei­sen­de Mobi­li­tät ver­netzt und ver­bin­det Per­so­nen, Güter und Daten.

Glo­ba­li­sie­rung und die immer fein­glied­ri­ge­re Auf­tei­lung der Wirt­schaft füh­ren zu mehr und kom­ple­xe­ren Güter- und Waren­strö­men. Pro­gno­sen zur zukünf­ti­gen Ent­wick­lung der Ver­kehrs­leis­tung zei­gen auch, wie sich die Mobi­li­tät des Indi­vi­du­ums ver­än­dert. Trends wie Indus­trie 4.0, Big Data oder Sup­ply on Demand sind in aller Mun­de und wer­den, wenn auch noch nicht klar ist, wie kon­kret, erheb­li­che Ver­än­de­run­gen im Ver­kehr bringen.

Wir sehen stei­le Lern­kur­ven bei neu­en Tech­no­lo­gien wie auto­nom fah­ren­de Autos: So wer­den etwa im Goog­le Dri­v­er­less Car immer sel­te­ner manu­el­le Ein­grif­fe im auto­no­men Fahr­be­trieb erfor­der­lich. Mit dem digi­ta­len Truck sind im Güter­ver­kehr Ein­spa­run­gen in Höhe von 28 Pro­zent der jähr­li­chen Betriebs­kos­ten bis 2030 mög­lich – durch Treib­stoff­ein­spa­run­gen, prä­ven­ti­ve War­tungs­an­sät­ze und Ände­run­gen in der Arbeits­ge­stal­tung. So wer­den Fah­rer in Zukunft weni­ger für Fahr­tä­tig­keit benö­tigt, sie wer­den viel­mehr Mana­ger des Transportprozesses.

“Smar­te Mobi­li­tät braucht auch eine smar­te Politik.”

Die­se Trends kom­men unauf­halt­sam – unse­re Auf­ga­be ist es, uns dafür fit auf­zu­stel­len. Das heißt: Effi­zi­en­te Inves­ti­tio­nen und Aus­bau von Bil­dungs- und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­ten, um für die Job­pro­fi­le der Zukunft gut vor­be­rei­tet zu sein. Außer­dem müs­sen Inno­va­tio­nen bes­ser geför­dert wer­den. Nicht unbe­dingt mit Geld­leis­tun­gen, aber ins­be­son­de­re mit der Set­zung von geeig­ne­ten Rah­men­be­din­gun­gen und dem Zulas­sen von krea­ti­ven Ideen.

Wir brau­chen einen öko­so­zia­len und nach­hal­ti­gen Mobi­li­täts­mix: Das bedeu­tet bei jedem Ver­kehrs­trä­ger die Stär­ken zu stär­ken und die Schwä­chen zu besei­ti­gen. Außer­dem müs­sen wir die Schnitt­stel­len zwi­schen den Ver­kehrs­trä­gern ver­bes­sern. Dazu brau­chen wir einen gesamt­heit­li­chen Mas­ter­plan, der res­sort­über­grei­fend erstellt wird: weg vom Käst­chen­den­ken – hier Wirt­schafts­po­li­tik, hier Ver­kehrs­po­li­tik, hier Inno­va­ti­ons­po­li­tik. Damit kön­nen wir die Ände­run­gen in der Mobi­li­tät zukunfts­wei­send mitgestalten.

E‑Day Podi­um Spea­ker vlnr: Mode­ra­to­rin Ina Sabit­zer, Mar­tin Russ, All­an Han­bu­ry, Nina Hohen­lo­he, Sabi­ne Dölpl, Johan­nes Braith, Alex­an­der Klacska

E‑Day Publi­kum