Die Bun­des­län­der den­ken zur­zeit über eine flä­chen­de­cken­de Maut für alle Fahr­zeu­ge über 3,5 t nach. Neben dem hoch­ran­gi­gen Stra­ßen­netz aus Auto­bah­nen und Schnell­stra­ßen soll nun auch eine „Benüt­zungs­ab­ga­be“ für alle Lan­des- und Gemein­de­stra­ßen ein­ge­ho­ben wer­den. Ich sage laut und deut­lich „Nein!“ zu die­ser Zusatzbelastung!

Trans­por­te wür­den sich durch eine sol­che Maut ver­teu­ern – die Fol­ge­wir­kung sind zwangs­läu­fig höhe­re Prei­se, die auch die Kon­su­men­tin­nen und Kon­su­men­ten mit bis zu 77 Euro pro Kopf/Jahr tref­fen werden.
Teu­re­re Trans­por­te brin­gen auch spe­zi­ell struk­tur­schwa­che Regio­nen ins Schleu­dern, die in den letz­ten Jah­ren mit öffent­li­chen Mit­teln unter­stützt wur­den. Eine sol­che Maut wäre ein Anschlag auf die gesam­te Wirt­schaft und schäd­lich für den Stand­ort Öster­reich – und das in Zei­ten einer immer noch schwa­chen Konjunktur.

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Für Auf­bau, Erhal­tung und Kon­trol­le einer flä­chen­de­cken­den Maut bedeu­ten erheb­li­chen Kos­ten. Denn für die Ein­he­bung der Maut ist ein teu­res Satel­li­ten­tech­no­lo­gie-Sys­tem not­wen­dig; ein gro­ßer Teil von ca. 20 % der Ein­nah­men wür­de für Errich­tung und Betrieb also wie­der auf­ge­zehrt wer­den. Von den zusätz­li­chen Kos­ten für Fahr­zeug­nach­rüs­tung und Abwick­lung ganz zu schweigen.

Fakt ist auch, dass aus bud­ge­tä­rer Sicht kei­ne Not­wen­dig­keit für die Maut besteht. Die Län­der haben kein Einnahmen‑, son­dern ein Aus­ga­ben­pro­blem: Eine kon­se­quen­te Ver­wen­dung der Ein­nah­men aus dem Stra­ßen­ver­kehr für den Bau und Erhalt der Stra­ßen ist die bes­se­re Alternative.

Mit gebün­del­ter Kraft star­ten wir unter dem Mot­to „Mega-Maut? Nein dan­ke!“ eine lan­des­wei­te Infor­ma­ti­ons-Kam­pa­gne, die die Gefah­ren sol­cher Maut­plä­ne auf brei­ter Basis aufzeigt.

Mega-Maut Nein Danke!