Der vor­ge­leg­te Ent­wurf einer Kli­ma- und Ener­gie­stra­te­gie ist eine gute Grund­la­ge zur Dis­kus­si­on und Wei­ter­ent­wick­lung bis zur end­gül­ti­gen Beschluss­fas­sung im Minis­ter­rat im Juni 2018.  Die Vor­schlä­ge bedür­fen aber noch der Prä­zi­sie­rung und bud­ge­tä­rer Anreize.
Eine Kraft­meie­rei bei Zie­len und Ver­bo­ten ist der Sache nicht dien­lich. Im Sin­ne des aner­kann­ten Ziel­drei­ecks muss die Regie­rung die Ver­sor­gungs­si­cher­heit der Haus­hal­te und Betrie­be sowie die Siche­rung der Beschäf­ti­gung mit beden­ken. Die Prä­mis­se — wir wol­len 100 Pro­zent (Öko­strom) und das sofort — ist daher ver­fehlt. Pra­xis­fremd ist es, von einer Ver­bes­se­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz auf mehr als 1,5 Pro­zent pro Jahr aus­zu­ge­hen (Erfah­rungs­wert 1 Prozent).
Rich­ti­ge Ansät­ze ent­hält der Stra­te­gie­ent­wurf bei der Ver­fah­rens­be­schleu­ni­gung. Tech­no­lo­gie­ver­bo­ten im Hin­blick auf Ölhei­zun­gen und Fahr­zeu­gen erteilt die WKÖ eine Absage.

Klima - Energiestrategie 2018

WKÖ Pres­se­mel­dung

Kli­ma- und Energiestrategie