Die pau­scha­le Ver­un­glimp­fung und der Vor­wurf der „Abzo­cke durch Paket­zu­stel­ler“ lös­te auch bei Micha­el Hof­städ­ter, stell­ver­tre­ten­der Fach­ver­bands­ob­mann für das Güter­be­för­de­rungs­ge­wer­be in der Wirt­schafts­kam­mer Öster­reich (WKÖ), als auch bei KR Kata­ri­na Pokor­ny, Fach­grup­pen­ob­frau der Wie­ner Klein­trans­por­teu­re in der Wirt­schafts­kam­mer Wien (WKW), Ver­wun­de­rung und Erstau­nen aus.

Gera­de die Klein­trans­por­teu­re sichern die Zustel­lung im urba­nen, inner­städ­ti­schen, Raum. Die vor­ver­ur­tei­len­de Dar­stel­lung von Klein­trans­port­un­ter­neh­mer als Abzo­cker gegen­über den Kun­den ist etwas, was wir ent­schie­den zurückweisen.

Paket­zu­stel­lern eine gestärk­te Markt­po­si­ti­on sichern

Die­se Vor­wür­fe ent­beh­ren einer inhalt­li­chen Grund­la­ge, weil oft­mals sind die Klein­trans­port­fir­men ledig­lich Ver­trags­part­ner für Ver­sand­händ­ler und gro­ße Logis­tik­an­bie­ter“ so die bei­den Inter­es­sen­ver­tre­ter gleichlautend.

Wer die Kun­den­in­ter­es­se stär­ken will, der soll­te auch die Markt­po­si­ti­on der Paket­zu­stel­ler gegen­über den Auf­trag­ge­bern stärken.

Trans­pa­renz ist ein ers­ter wich­ti­ger Schritt, doch die­se hilft nur bedingt, wenn gro­ße Ver­sand­händ­ler und Auf­trag­ge­ber den Klein­trans­por­teu­ren wie­der­um die Kon­di­tio­nen dik­tie­ren“ hal­ten Hof­städ­ter und Pokor­ny abschlie­ßend fest.