Die Fahr­schul­re­form 2019 stellt die größ­te Gewer­be­rechts­re­form für Fahr­schu­len seit der Auf­he­bung der Bedarfs­prü­fung 1988 dar. Die Son­der­stel­lung der Fahr­schu­len bei der Füh­rer­schein­aus­bil­dung bleibt unver­än­dert erhal­ten. Für den Erwerb einer (klas­si­schen) Lenk­be­rech­ti­gung (Pkw) müs­sen ange­hen­de Len­ker hier­zu­lan­de auch künf­tig theo­re­ti­sche und prak­ti­sche Aus­bil­dungs­stun­den in einer Fahr­schu­le absol­vie­ren. Der Fahr­schul­in­ha­ber ist auch in Zukunft eine natür­li­che Per­son. Die­se Per­so­na­li­sie­rung der Fahr­schul­aus­bil­dung ist voll im öffent­li­chen Inter­es­se, weil sie die Ver­kehrs­si­cher­heit för­dert. Abge­wehrt wur­de, dass künf­tig zB Fahr­schu­len von juris­ti­schen Per­so­nen (Auto­häu­sern, Auto­ver­ei­nen) betrie­ben wer­den. Libe­ra­li­siert (Auf­ge­ho­ben) wird die sog Ein-Stand­ort-Rege­lung. Abge­schafft wer­den im Gegen­zug bis­he­ri­ge Fahrschul-Außenkurse.

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