Nach meh­re­ren erfolg­lo­sen Ver­su­chen in den Vor­jah­ren ist es der neu­en Regie­rung nun doch gelun­gen, die längst über­fäl­li­ge Novel­lie­rung des GGBG in den Natio­nal­rat ein­zu­brin­gen. Die Novel­le setzt völ­ker- und uni­ons­recht­li­che Vor­ga­ben um, wobei fol­gen­des für die Wirt­schaft zu beach­ten ist: Klar­stel­lung, dass Saug-Druck-Tanks dem Gefahr­gut­recht unter­lie­gen; Jah­res­be­rich­te sind künf­tig spä­tes­tens 6 Mona­te nach dem Berichts­jahr zu erstel­len; Absen­der müs­sen dem Beför­de­rer (neu: in nach­weis­ba­rer Form) die erfor­der­li­chen Anga­ben (gege­be­nen­falls Beför­de­rungs- und Begleit­pa­pie­re) lie­fern; Beför­de­rer kön­nen sich auf die Anga­ben im Con­tai­ner-Pack-Zer­ti­fi­kat ver­las­sen. Dane­ben wer­den vor allem für die Gefahr­gut-Luft­fracht-Vor­ga­ben der ICAO umge­setzt, wobei die Aus­bil­dung des Per­so­nals und auch der Abfer­ti­gungs­agen­ten im Fokus liegt. Die Aus­wei­tung der Kon­troll­be­fug­nis­se der Aus­tro Con­trol sol­len die Luft­fahrt vor der vor­schrifts­wid­ri­gen Ein­brin­gung von Gefahr­gut schüt­zen. Zusätz­li­che Infos fin­den Sie auch auf der Gefahr­gut-Web­site der Bun­des­spar­te Trans­port und Ver­kehr

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