2,7 Pro­zent mehr Lohn für LKW-FahrerInnen

Fai­res Ergeb­nis im Inter­es­se bei­der Parteien

Sowohl Franz Dan­nin­ger, Fach­ver­bands­ob­mann für das Güter­be­för­de­rungs­ge­wer­be in der Wirt­schafts­kam­mer Öster­reich (WKÖ), als auch Karl Delfs, Fach­be­reichs­se­kre­tär Stra­ße in der Gewerk­schaft vida äußern sich ein­ver­nehm­lich zum aktu­el­len Kol­lek­tiv­ver­trags-Abschluss im Trans­port­be­reich: „Mit dem posi­ti­ven Abschluss der Kol­lek­tiv­ver­trags­ver­hand­lun­gen im Güter­be­för­de­rungs­ge­wer­be in Höhe von plus 2,7 Pro­zent eini­gen sich die Sozi­al­part­ner auf ein fai­res und aus­ge­wo­ge­nes Ergeb­nis für Trans­port­un­ter­neh­me­rIn­nen und die Lkw-LenkerInnen“.

Gemein­sa­me Lösung der Sozialpartner

Die all­jähr­li­chen KV-Ver­hand­lun­gen sind ein unum­stöß­li­ches Zei­chen einer funk­tio­nie­ren­den Sozi­al­part­ner­schaft. Sowohl Arbeit­ge­be­rIn­nen als auch Arbeit­neh­me­rIn­nen sind dabei eine gemein­sa­me Lösung und ein Ergeb­nis von ent­schei­den­der und vor­ran­gi­ger Bedeu­tung gewe­sen. Wer die­se sozi­al­part­ner­schaft­li­chen Gepflo­gen­hei­ten tor­pe­diert, der will aktiv Unter­neh­mer und deren Beschäf­tig­te aus­ein­an­der­di­vi­die­ren und Zwie­tracht in den sozialen
Frie­den säen“, so Dan­nin­ger und Delfs.

Star­kes Zei­chen für die Branche

Abschlie­ßend hal­ten sie fest: „Als Sozi­al­part­ner ver­ste­hen wir uns auch als Ideen- und Rat­ge­ber für die kom­men­de Bun­des­re­gie­rung, denn sowohl Unter­neh­me­rIn­nen als auch deren Beschäf­tig­te wis­sen durch die täg­li­che Pra­xis, wo der Schuh drückt. Zukünf­ti­ge Ent­schei­dungs­trä­ge­rIn­nen sind gut bera­ten, auf gemein­sa­me Sozi­al­part­ner­the­men, etwa im Bereich einer gemein­sa­men Kon­troll­be­hör­de oder die rigo­ro­se Bestra­fung von Tacho­ma­ni­pu­lan­ten, ein­zu­ge­hen. Wir wol­len hier auch ein star­kes Zei­chen für die Bran­che set­zen. Denn nur durch ein gemein­sa­mes Mit­ein­an­der sichern wir Arbeits­plät­ze und Wohl­stand in Öster­reich und wei­sen ille­ga­le Bil­lig­kon­kur­renz aus dem Aus­land in die Schranken“.