Ab heu­te kön­nen Füh­rer­schein­prü­fun­gen in Öster­reich nicht mehr in tür­ki­scher Spra­che absol­viert wer­den. Sie kön­nen künf­tig nur noch in den Spra­chen Deutsch, Eng­lisch, Kroa­tisch und Slo­we­nisch abge­legt wer­den. Eben­falls ab heu­te gibt es für die Com­pu­ter­prü­fung auch 1.908 neue Theo­rief­ra­gen für die Klas­sen C, D, E und F. Die­se wur­den nicht mehr ins Tür­ki­sche über­setzt. Tür­kisch war bis­her die zweit­häu­figs­te Prü­fungs­spra­che. Im Staats­ver­trag von 1955 wur­de den slo­we­ni­schen und kroa­ti­schen Min­der­hei­ten das Recht auf Ver­wen­dung ihrer Spra­che zusätz­lich zu Deutsch als Amts­spra­che ein­ge­räumt. Die neu­en Theo­rief­ra­gen wei­sen laut dem Fach­ver­band der Fahr­schu­len und des All­ge­mei­nen Ver­kehrs in der Wirt­schafts­kam­mer Öster­reich (WKÖ) moder­ne Inhal­te wie bei­spiels­wei­se Assis­tenz­sys­te­me, toter Win­kel und Ladungs­si­che­rung auf. Auch Fra­gen zu Vor­ga­ben der EU-Füh­rer­schein­richt­li­nie wie bei­spiels­wei­se zu Lenk- und Ruhe­zei­ten, Trans­port­vor­schrif­ten, Doku­men­ten, Kraft­stoff­sys­te­men und elek­tri­scher Anla­ge wer­den den Prüf­lin­gen künf­tig gestellt.

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