Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung

Die EU-Kom­mis­si­on hat im Juli 2016 fest­ge­stellt, dass euro­päi­sche Nutz­fahr­zeug­her­stel­ler gegen gel­ten­de EU-Kar­tell­vor­schrif­ten ver­sto­ßen haben, und eine Geld­bu­ße ver­hängt. Für die betrof­fe­nen Betrie­be erge­ben sich zahl­rei­che Fra­gen: Wer hat durch das Lkw-Kar­tell einen Scha­den erlit­ten? Wie ist die­ser fest­zu­ma­chen? Und wie kann man Scha­den­er­satz­an­sprü­che gel­tend machen?

Wir haben unse­re Mit­glieds­be­trie­be am 11.2.2017 über den Sta­tus Quo infor­miert. Aus­ser­dem kom­men Juris­ten, Ver­tre­tern der Trans­port­wirt­schaft, des Nutz­fahr­zeug­han­dels, aber auch der Kfz-Indus­trie zu Wort. Mein Ziel ist, dass am Ende des Tages kein Unter­neh­mer auf­grund von Fehl­in­for­ma­tio­nen unge­recht­fer­tigt auf Kos­ten sit­zen­blei­ben soll.

 

Objek­ti­ve und früh­zei­ti­ge Info für fun­dier­te Entscheidungsfindung”

Vom Lkw-Her­stel­ler-Kar­tell könn­ten dem­nach nicht nur Käu­fer von neu­en mit­tel­schwe­ren bis schwe­ren Lkw im Zeit­raum des Bestehens des Kar­tells geschä­digt wor­den sein, son­dern auch Käu­fer von gebrauch­ten Lkw sowie Lea­sing­neh­mer. Unab­hän­gig davon ist die Doku­men­ta­ti­on der eige­nen Kos­ten für einen betrof­fe­nen Betrieb das Um und Auf. Eine blo­ße Schät­zung des Kauf­prei­ses ist vor Gericht unzu­läs­sig, sagen die Exper­ten. Wis­sen ist die Basis aller Erfol­ge, daher wer­den die Details der EU-Wett­be­werbs­be­hör­de zum Euro­päi­sches Lkw-Kar­tell im Febru­ar 2017 wich­ti­ge Auf­schlüs­se geben. Wir infor­mie­ren weiter.