In ihrer EU-wei­ten Unter­su­chung zu aktu­el­len Ent­wick­lun­gen der Ver­kehrs­po­li­tik der Mit­glied­staa­ten ortet die EU-Kom­mis­si­on bei Öster­reich vier zen­tra­le Her­aus­for­de­run­gen: Aus­bau alter­na­ti­ver Antrie­be, Ver­kehrs­si­cher­heit, die Wett­be­werbs­si­tua­ti­on im Schie­nen­ver­kehr sowie die Befahr­bar­keit der Donau. Beim Infra­struk­tur­aus­bau (inklu­si­ve des TEN-T Netz­werks) sowie des­sen Qua­li­tät liegt Öster­reich im Spit­zen­feld. Glei­ches gilt für die Kun­den­zu­frie­den­heit im öffent­li­chen Ver­kehr. Die Wett­be­werbs­si­tua­ti­on im Schie­nen­gü­ter­ver­kehr wird posi­ti­ver als die Lage im Per­so­nen­ver­kehr bewer­tet, da pri­va­te Anbie­ter seit 2010 ihren Markt­an­teil von 15 auf 26 Pro­zent stei­gern konn­ten. Hand­lungs­be­darf wird vor allem bei der Ver­mei­dung von Motor­rad­un­fäl­len sowie bei der siche­ren Schiff­bar­keit der Donau gese­hen.

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