Das bis­he­ri­ge EU-Kli­ma­ziel für 2030 sieht vor, die Treib­haus­gas­emis­sio­nen um 40 Pro­zent im Ver­gleich zu 1990 zu sen­ken. Das aktu­el­le Kli­ma­ziel von minus 40 Pro­zent wird wie­der­um auf die Berei­che Emis­si­ons­han­del (minus 43 Pro­zent) und nicht-Emis­si­ons­han­del (minus 30 Pro­zent, Öster­reich minus 36 Pro­zent gegen­über 2005 im Rah­men des sog EU-Effort-Sharings) auf­ge­teilt. Minus 30 Pro­zent bis 2030 wür­den aber nicht aus­rei­chen, um Kli­ma­neu­tra­li­tät bis zum Jahr 2050 zu errei­chen. Die Kom­mis­si­on will nun zunächst bis Sep­tem­ber das 2030er-Ziel über­prü­fen und gege­be­nen­falls Optio­nen vor­schla­gen, die­ses auf 50 bis 55 Pro­zent zu erhö­hen (samt Prü­fung der Fol­gen) sowie bis 2050 kli­ma­neu­tral zu sein. Der Geset­zes­vor­schlag muss noch von EU-Par­la­ment sowie den Mit­glieds­staa­ten gebil­ligt wer­den.

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