Rei­sen­de haben auch bei einem ver­spä­te­ten Anschluss­flug außer­halb der EU Anspruch auf Ent­schä­di­gung, so lau­tet ein Urteil des Euro­päi­schen Gerichts­hofs (EuGH). Selbst dann, wenn der Anschluss­flug gar nicht von einer euro­päi­schen Air­line ange­bo­ten wur­de. Ent­schei­dend sei, dass die gesam­te Flug­ver­bin­dung bei einem euro­päi­schen Anbie­ter gebucht wur­de. In dem kon­kre­ten Fall hat­ten elf Flug­gäs­te bei einem tsche­chi­schen Luft­fahrt­un­ter­neh­men eine Rei­se von Prag über Abu Dha­bi nach Bang­kok gebucht. Der zwei­te Flug mit einer ara­bi­schen Air­line kam mit 488 Minu­ten Ver­spä­tung in Thai­land an. Somit muss die tsche­chi­sche Air­line den Rei­sen­den, die die gesam­te Rei­se bei dem tsche­chi­schen Anbie­ter gebucht hat­ten, Scha­den­er­satz zahlen.

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