WKÖ-Prä­si­dent Chris­toph Leitl und Alex­an­der Klacs­ka, Obmann der Bun­dess­paar­te Trans­port und Ver­kehr, zei­gen sich erfreut über den posi­ti­ven Ent­scheid des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts zum Bau der drit­ten Pis­te am Flug­ha­fen Wien-Schwe­chat: „Heu­te ist ein guter Tag für den Ver­kehrs- Wirt­schafts- und Tou­ris­mus­stand­ort Österreich!“

Das unter Ein­be­zie­hung sach­ver­stän­di­ger Exper­ten getrof­fe­ne Erkennt­nis stellt einen wich­ti­gen Impuls für die Wei­ter­ent­wick­lung ins­be­son­de­re der Ost­re­gi­on Öster­reichs dar“, hal­ten Leitl und Klacs­ka fest.

Jetzt gehe es dar­um, die Auf­la­gen für den Bau und den Betrieb auf ihre Umsetz­bar­keit zu eva­lu­ie­ren und ent­spre­chen­de Umset­zungs­pro­jek­te zu gestalten.

Wirt­schafts­mo­tor Wien-Schwe­chat an Kapazitätsgrenze

Das Ja zur drit­ten Pis­te stellt einen ent­schei­den­den und drin­gend benö­tig­ten Schritt zur Siche­rung einer posi­ti­ven wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung in der Regi­on und „[…]bedeu­tet direkt und indi­rekt Tau­sen­de neue Jobs“, so Prä­si­dent Leitl und Bun­des­spar­ten­ob­mann Klacs­ka. Die der­zeit zur Ver­fü­gung ste­hen­den Pis­ten reich­ten nicht mehr aus, um die zu erwar­ten­de Nach­fra­ge im inter­na­tio­na­len Flug­ver­kehr zu bewäl­ti­gen. Die aktu­el­le 2‑Pis­ten-Kon­fi­gu­ra­ti­on mit ihren bei­den, sich in der Ver­län­ge­rung kreu­zen­den Pis­ten ste­he offi­zi­el­len Anga­ben des Flug­ha­fens Wien-Schwacht bereits an ihrer Kapa­zi­täts­gren­ze. Durch die Über­lap­pung der Pis­ten ent­ste­he ein Eng­pass, der die Gesamt­be­last­bar­keit der bei­den Pis­ten auf die von ledig­lich 1,6 Pis­ten (gemes­sen an der Kapa­zi­tät) senke.
Daher sei der nun beschlos­se­ne Schritt so drin­gend nötig, um die wei­te­re Ent­wick­lung des Stand­or­tes und der gesam­ten Regi­on sicherzustellen.

Bau­be­ginn lässt auf sich warten

Mit einem raschen Bau­be­ginn kann aller­dings nicht gerech­net wer­den: Die von den Rich­tern ein­ge­räum­te Mög­lich­keit der ordent­li­chen Revi­si­on gibt den Geg­nern der drit­ten Pis­te, Bür­ger­initia­ti­ven, Umwelt­schüt­zer und umlie­gen­den Gemein­den, Spiel­raum den Ent­scheid nicht wider­stands­los hin­zu­neh­men und einen Bau­start zu verzögern.
Bis eine end­gül­ti­ge, rechts­kräf­ti­ge Ent­schei­dung gefällt ist, könn­ten so also noch eini­ge Mona­te vergehen.