ÖGB und Wirt­schafts­kam­mer haben sich auf eine neue Sozi­al­part­ner­ver­ein­ba­rung zur Kurz­ar­beit geei­nigt. Die neue Ver­ein­ba­rung bringt mehr Rechts­si­cher­heit, weni­ger Büro­kra­tie für Betrie­be und Ver­bes­se­run­gen für Arbeit­neh­mer. Um das Hoch­fah­ren der Wirt­schaft zu erleich­tern, kann der Arbeit­ge­ber nun unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen eine höhe­re Arbeits­zeit anord­nen als grund­sätz­lich ver­ein­bart. Unter­neh­men müs­sen dafür nicht mehr die Sozi­al­part­ner ver­stän­di­gen. Wei­ters ent­fällt die Behal­te­pflicht nach der Kurz­ar­beit mit Zustim­mung der Gewerk­schaft oder des AMS-Regio­nal­bei­rats. Die Coro­na-Kurz­ar­beit war zunächst mit drei Mona­ten befris­tet und kann nun um bis zu drei Mona­te ver­län­gert wer­den (Ver­ein­ba­run­gen, die zum frü­hest­mög­li­chen Zeit­punkt am 1. März begon­nen haben, kön­nen also mit 1. Juni 2020 ver­län­gert werden).

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