Der Coro­na-Hilfs­fond, der über die COFAG abge­wi­ckelt wird, ver­fügt über zwei Hilfs­in­stru­men­te. Einer­seits wer­den Kre­di­te über die Ban­ken ver­ge­ben, die mit einer Garan­tie sei­tens des Staa­tes aus­ge­stat­tet sind. Wei­ters wer­den direk­te (nicht­rück­zahl­ba­re) Zuschüs­se für Fix­kos­ten und ver­derb­lich gewor­de­ne (sai­so­na­le) Ware gewährt. Als Fix­kos­ten sind Mie­ten von Geschäfts­räu­men, betrieb­li­che Ver­si­che­rungs­prä­mi­en, Lizenz­ge­büh­ren, Zins­auf­wen­dun­gen, Lea­sing­ra­ten-Tei­le, Strom & Gas (ohne Per­so­nal) zu betrach­ten. Der Fix­kos­ten­zu­schuss ist gestaf­felt und abhän­gig vom Umsatz­aus­fall des Unter­neh­mens (zB bei 40 bis 60 Pro­zent Aus­fall eine 25 pro­zen­ti­ge Ersatz­leis­tung). Die För­der­aus­zah­lung (von einen Drit­tel) erfolgt bereits nach zehn Tagen. Für die gesam­te För­de­rung ist zumin­dest ein zwei­ter Antrag ab 19. August 2020 zu stel­len.

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