Die Grenz­kon­trol­len zu Bay­ern sol­len über Novem­ber 2019 hin­aus ver­län­gert wer­den, so der Baye­ri­schen Innen­mi­nis­ter. Er sei ein Anhän­ger des Schen­gen-Sys­tems. Das setzt vor­aus, dass an den Außen­gren­zen ordent­lich kon­trol­liert wird. Seit 1. April 1998 gilt das Schen­gen-Abkom­men, also der Weg­fall der Pass- und Zoll­kon­trol­len. Seit der Flücht­lings­be­we­gung im Herbst 2015 setz­ten vie­le Schen­gen-Staa­ten, dar­un­ter auch Deutsch­land, Frank­reich und Öster­reich, das Schen­gen-Abkom­men immer wie­der (mit Geneh­mi­gung der EU-Kom­mis­si­on) aus. Tat­säch­lich wer­den bei den Kon­trol­len aber weni­ger Migran­ten ent­deckt oder Schlep­per gefasst als viel­mehr gesuch­te Jus­tiz­schuld­ner, Len­ker mit gefähr­li­chen Gegen­stän­den oder Per­so­nen, die aus diver­sen Grün­den nicht nach Deutsch­land ein­rei­sen dürfen.

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