Der Fach­ver­band Schie­nen­bah­nen begrüßt die steu­er­li­che Ent­las­tung der Steu­er­zah­ler und Unter­neh­men. Zugleich bedau­ert die Ver­tre­tung der öster­rei­chi­schen Bahn­un­ter­neh­men aber, dass die Abge­ord­ne­ten bei den aktu­el­len Steu­er­be­schlüs­sen die Gele­gen­heit nicht auf­ge­grif­fen haben, mit einer Steu­er­be­frei­ung für Öko-Bahn­strom einen wich­ti­gen Schritt für den Kli­ma­schutz zu set­zen. Wäh­rend acht EU-Staa­ten gar kei­ne Abga­be auf Bahn­strom erhe­ben und in 12 wei­te­ren die steu­er­li­che Belas­tung bei unter zwei Euro pro MWh liegt, sind es in Öster­reich 15 Euro pro MWh. Laut der für Ener­gie­ab­ga­ben gel­ten­den EU-Richt­li­nie ist eine Steu­er-Befrei­ung für Bahn­strom zuläs­sig. Die Befrei­ung des Bahn­stroms von der Elek­tri­zi­täts­ab­ga­be wür­de eine Ent­las­tung von 27 Mio Euro jähr­lich für die Eisen­bahn­ver­kehrs­un­ter­neh­men bedeu­ten. Eine erwei­ter­te Abschaf­fung der Eigen­strom­steu­er bleibt wei­ter auf der Agen­da der Wirtschaftskammer.

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