Für E‑Fahrzeuge gel­ten die Geschwin­dig­keits­be­schrän­kun­gen gemäß IG‑L nicht, Len­ker kön­nen also auch in 100 km/h‑Zonen die gesetz­lich erlaub­ten 130 km/h fah­ren. Das gilt nur für Fahr­zeu­ge mit rei­nem Elek­tro­an­trieb oder mit Was­ser­stoff-Brenn­stoff­zel­len­tech­no­lo­gie, jedoch ins­be­son­de­re nicht für plug-in-hybrid-elek­tri­sche Fahr­zeu­ge und kann nur von Fahr­zeu­gen in Anspruch genom­men wer­den, die über eine wei­ße Kenn­zei­chen­ta­fel mit grü­ner Schrift ver­fü­gen. Ach­tung: Die Aus­nah­me vom Fahr­ver­bot gilt nur auf Stre­cken­ab­schnit­ten, auf denen mit­tels Hin­weis­schil­dern auf die­se auf­merk­sam gemacht wird. Mit die­ser Ände­rung des IG‑L wur­de eine gesetz­li­che Aus­nah­me von Geschwin­dig­keits­be­schrän­kun­gen auf Auto­bah­nen und Schnell­stra­ßen für Fahr­zeu­ge mit rei­nem Elek­tro­an­trieb oder mit Was­ser­stoff-Brenn­stoff­zel­len­tech­no­lo­gie geschaffen.

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