Lkw-Maut nicht kos­ten­neu­tral – Trans­pa­renz und Fair­ness nötig

Die im Rah­men der ASFI­NAG Bilanz-PK prä­sen­tier­ten Zah­len stär­ken die Befürch­tun­gen, dass Maut- bzw. Vignet­ten­ein­nah­men in Öster­reich nicht zweck­ge­wid­met werden.

Allein an Divi­den­de und Ertrags­steu­ern flie­ßen dem Eigen­tü­mer und 350 Mio. Euro jähr­lich aus den Maut­ein­nah­men zu. Die Ein­nah­men aus der Lkw-Maut betru­gen 2014 rund 1,242 Mil­li­ar­den
Euro (ein Plus von 9,4 Pro­zent). Aus der Pkw-Maut lukrier­te die ASFI­NAG im Vor­jahr 583 Mil­lio­nen Euro (ein Plus von 5,4 Pro­zent: 428 Mil­lio­nen Euro aus Vignet­te, 155 Mil­lio­nen Euro aus der Sondermaut).

Im Ver­gleich dazu ist die Fahr­leis­tung bei Lkw und Bus­sen im Ver­gleich zum Vor­jahr nur um 2,8 Pro­zent gestie­gen. Dass der Jah­res­über­schuss die­sen statt­li­chen Wert errei­che, lie­ge auch an den auto­ma­ti­sier­ten Maut­er­hö­hun­gen — die zu einer über­pro­por­tio­na­len Kos­ten­be­las­tung der Betrie­be führe.

Maut als Stand­ort­fak­tor: Wie weit kommt ein 40t LKW mit 50€